If you like the ingredients of PORTISHEAD...

Gary Danner/1995


INTELLIGENT AMBIENT TECHNO
Gary Danner/1994

AESTHETIK VON TECHNO
Elisa Rose/1995


-If you like the ingredients of PORTISHEAD's "Dummy",


as there is moody though upliftin´, mellow instrumentation, and psychedelic arrangement, and if you want to hear more music with 2-octave female vocals, and you are fed up faking a 303, why not take a trip to the past and check out the following 60ies albums:

  • 1) The PENTANGLE: Basket of Light (1969)
  • 3) THE WHITE NOISE: Electric Storm in Hell (1969)
  • 4) THE UNITED STATES OF AMERICA: The United States of America (1968)
  • 2) JEFFERSON AIRPLANE: After Bathing at Baxter´s (the Grace Slick stuff)(1967)
  • Bonus: men singing in high pitched voices using ingredients mentioned above:
  • 5) TOMMY JAMES & THE SHONDELLS: Cellophane Symphony (1971)
  • 6) THE SOFT MACHINE: 1st (1967)


    - AESTHETIK VON TECHNO

    von ELISA ROSE.
    (From the book "TECHNO-Das Buch"
    Berlin-Chicago-Detroit-Frankfurt-Cologne-London-Munich-New York-Vienna-Zurich

    Released in may 95 by Philipp Anz und Patrick Walder, published by Ricco Bilger / Zuerich / Switzerland. ISBN 3.908010.14.4
    DM 58,-fax:++41-1-271 14 44.

    warm up mit einem kleinen ausflug in die welt der worte, denn wir befinden uns hier ja schlieszlich in einem buch. worte & schrift sind unsere bis vor kurzem am leichtesten abspeicherbare datenbanken gewesen, die uns mittels vergangenheits- & gegenwartserkenntnisse klueger in die zukunft bringen sollen. menschen haben den extremen drang zu formen. viele kuenstlerische ergebnisse sind aber auf grund schwieriger archivierungsmoeglichkeiten wieder verloren gegangen. die historie als datenbank ist eine sehr unvollstaendige erzaehlung mit riesigen loechern. menschen wollen sich erinnern. zu beginn in form der muendliche ueberlieferung, dann mit dem geschriebenen wort und mit grafiken, festgehalten in buechern, anfangs handschriftlich, in originalausgaben, und schlieszlich in massenauflagen, mit platten, cds, cd-roms und bald datenbanken in netzen. die menschheit konnte sich mit hilfe dieser tools in hoeherem prozentuellen anteil weiterbilden, mehr informationen aufnehmen.

    worte sind beschreibend, fast nie ekstatisch in ihrem abbild als schrift und in ihrem klang. als sprache werden worte dann ekstatisch, wenn sie in einer feiner eingestellten akustischen form, naemlich in der der gesaenge , vorliegen. gesaenge sind alle moeglichen worte und laute, von menschen, delphinen, knarrenden tueren und wind gleichermassen. gesaenge werden mit anderen instrumenten kombiniert zu musik, der naechst hoeheren kunstform. um nun zu techno zu kommen: mit hilfe von sampling werden alle nur denkbaren gesaenge und sounds digital gemixt und gesequenced. mit der verwendung von sampling war die techno musik die erste exstatische, digitale musikbewegung, startend mit house, acid, electronic body music, techno bis zu seinen vielen subordnern trance, ambient, gabber, intelligent, jungle, ambient-beat,... techno hat als erste bewegung die moeglichkeiten digitaler datenbanken erkannt, ein riesiger schritt in der evolution. worte und beschreibungen findet man natuerlich auch bei techno. man koennte zwar den eindruck bekommen, worte waeren nur mehr der kleinste teil des ganzen, dem ist aber nicht so, denn da sind noch die fachblaetter, die clubbrochueren, deren in die technowelt ausgesandte reporter beurteilungen unbedingt loswerden, stile eingrenzen und zensuren erteilen wollen, und ueber musik und aesthetik in der ravenation reden, reden, reden, reden.

    technomusik ist digital, und somit wieder futter fuer sampling, freiwillig oder unfreiwillig. techno war die erste form der ekstatischen vereinigung mit externen digitalen datenbanken, und zugleich die letzte getrennte kunstform vor der multimedialen digitalen vereinigung mit externen datenbanken, welche zu einer einzigen rauschaehnlichen, orgiastischen, vernetzten internet-sort of communication fuehren wird. die digitalisierung in der kultur keimt gerade wie 2 tage junge sprossen. technomusik war der vorreiter, die startup-sequence, nicht mehr aber auch nicht weniger. ist techno und sein gathering of the tribes jetzt tot? die bewegung techno ist noch nicht tot, aber leblos geworden, denn sie wurde von ungebildeten promotern mit schneller vermarktung im fast forward-stil zerstoert. vielschichtigkeit blieb auf der strecke, sowie das aufloesen der egos in der gruppe. djs, die bestenfalls das darstellen, was die dirigenten in der klassik sind, haben diese gruppendynamik, wie sie in clubs zu finden war, durch ihr ego vertrieben. clubber, die vorher teil der club events waren, wurden durch die lemming-hafte masse bei riesenraves ersetzt. waehrend also techno langsam leer wurde, haben die ersten bildenden kuenstler, nach dem crash des kunstmarktes, ausschaugehalten nach neuen operationsfeldern. gathering of the tribes mit option zur digitalisierung klang auch fuer sie sehr verlockend. nach der hochbluete der postmoderne, der suche nach der ultimativen form - welche in der analogen welt fast nicht moeglich ist, kamen grafikcomputer wie amigas, und lockten mit der unglaublichen, nach oben offenen skala an verschmelzung von informationen. computer/sampler sind unsere nach aussen gelagerten gehirne, datenbanken, die uns mit der information der millionen jahre alten vergangenheit so perfekt wie noch nie verbinden. viele kuenstler, musiker und screendesigner koennen jetzt digital arbeiten, koennen ihre kreaturen und creationen zaubern. der menschliche biomainframe ist naemlich sehr hungrig nach information, braucht stimulation, futter fuer die neuronen. er kann viel mehr dinge sehen, hoeren, riechen, speichern als er darstellen kann. programmierer und hardware-konstructeure haben externe festplatten und programme zum abspeichern unserer multimedialen daten creiert, somit kann das menschliche gehirn jetzt mehr daten abrufen (bis jetzt wurden vom gehirn anscheinend nur 10% der aufgenommenen info aktiv verwendet). mit hilfe dieser externen festplatten werden es mehr infos sein, for sure. worte werden durch ikonen, bildzeichen ersetzt, werden in der verbindung mit musik zu multimedia, vielleicht zu ekstase, zum erinnern an einen zustand, der vergangenheit, jetzt und zukuenftiges ist, und ein gemeinsames uebergleiten zu einer andersartigen kommunikationsebene namens echtzeit ermoeglicht. lagerfeuer mit trommeln, techno mit digitalen projektionswaenden, das streben der menschen, mehr zu erkennen, eine sprache zu finden aehnlich der der delphine, die aus mehr kultur-puzzleteilen besteht as ever before, und eine aehnlich vielschichtige schoepfung darstellen, wie die von gaia, komplex wie die erde, eine creation.

    icons, morphs & samples eben. jetzt geht alles.

    die aera vor "jetzt geht alles" nennt man techno!!!

    um jetzt wieder zur vergangenheit namens techno zu kommen, moechte ich auf die aestehtik eingehen, und die deutsche, speziell die frankfurter, szene als pars pro toto durchleuchten. allgemein gilt, dasz das erscheinungsbild von techno mit grafik, mode, flyers, clubs+raves im gegensatz zur musik in der steinzeit stehengeblieben ist. dieser rueckstand ist technologisch begruendbar. musik-technologie war ganz einfach frueher available. digitale musikproduktionen sind seit jahren mit erschwinglichen computern & samplern moeglich. erst durch audio-home-recording kam es zur vielfalt von techno. das professionelle creieren von grafik, mode, flyern oder videos/cd-roms war bis vor kurzem noch unerschwinglich. heute ist die soft-und hardware sowohl fuer soundz als auch fuer grafix "off the shelf" vorhanden. die visuelle aesthetik holt somit auf, oder sie ueberholt sogar. so manche kleine studios werden die power haben, multimedia-tycoons mit eigenen produktionen zu werden. durch diese ungeahnten technischen moeglichkeiten werden konserven wie vinyl, video, etc. ins out gedraengt werden. die amigas 3000 & 4000 werden zu kultobjekten neben roland 808 oder 202 werden- was schon seit einem jahr in japan der fall ist -, sowie software wie dpaint, director, premiere und sequencerprogramme. sie alle koennen miteinander kombiniert werden, was also ziemlich nach vorne losgehen muß.

    schneller als andere staedte hat sich immer schon frankfurt in neue stile gemorpht, frueher veraenderungen aufgenommen - und dabei dem totalen kapitalismus gehuldigt. hier fand der wechsel von deutschem techno zu ambient, chillout und trance zuerst statt. an einer entwicklung weg von hardcore-techno maszgeblich beteiligt war der club xs gewesen, der schon anfang 1992 den sprung zum club am mars geschafft hatte, vor allem auch durch gunafa clubbing von station rose. wir befanden uns in der zukunft, ekstatisch, bunt, psychedelisch, und total digital. statt hoehlenbeleuchtung waren computeranimationen auf riesigen projektionswaenden im raum zu sehen, statt hardcore-techno lief "modemocracy" und intelligent ambient, neben den clubbesuchern kamen die dazu, die sich ueber e-mail/the WELL und internet einklinkten. diese erste oeffentliche digitale welle dauerte von anfang 92- bis 93, dann ging es wieder zurueck in die vergangenheit. das erscheinungsbild war wieder in der "steinzeit", in hoehlen und hallen mit stroboskopen und nebelmaschinen, vollgeschmiert mit analogen wandzeichnungen. die hochbluete der steinzeit wird 1994 u.a. in berlin gefeiert, waehrend es in frankfurt zum totalen zusammenbruch kommt. kaum clubs sind uebrig, auch das xs musz schlieszen, almost no techno meeting-points around fuer die tschabo-und ravehoernchengesellschaft. viele gute kuenstler verlieszen frankfurt, andere wie wir lebten fast durchgehend im studio, im cyberspace, wo es wesentlich schoener, geiler, vernetzter war als draußen; und reisten, digital bohemian lifestyle eben. (kein jahr war fuer STR so sehr digital gewesen wie 1994 ; mit der produktion von 2 cd-roms und einer audio cd, sowie dem vorbereiten unserer page im world wide web/ internet, verbrachten wir ca. 300 tage im studio. wenn man dann ein techno-magazin las, glaubte man sich auf zeitreise backwards mit immer den selben features und berichten von horriblen riesenraves, postmoderner mad max stil eben.) aesthetik - dekos, flyers oder videos- sind noch immer blosz promotionflaeche fuer djs, billig eingekauftes beiwerk fuer den musikmarkt, und dementsprechend wenig wert. die techno-szene hat wenig aesthetisches, kulturelles geschichtsbewusstsein. don´t forget, those who don´t remember the past are condemned to repeat it ! der fetisch ist nach wie vor vinyl, vergleichbar mit dem multiple in der kunst der 80er. die meisten flyer sind gesampelte pop-art aus den 60-ies. das anknuepfen an die psychedelische kunst anstelle fundamentalistischer stile ist in england vielmehr zu erkennen als in deutschland. dabei begann techno so perfekt als entpersonifizierte stroemung, eine aesthetik, die sich auch bei den computeranimationen & videos weiterfuehrte. the faceless face of techno bot dem einzelnen raver die chance, mit einer kochenden energiemasse am dancefloor zu verschmelzen, und mit anderen ravern nonverbal ueber die musik zu kommunizieren. so etwas wie eine buehne war in clubs gaenzlich nebensache, und wenn vorhanden, bestach sie optisch durch die neutrale eleganz der verwendeten technik. die extrovertiertesten unter den dj´s, die sogenannten sven vaeths, verfielen dem rockphaenomen, spielen rockstars. sie haben die non-figurale, ornamentale aesthetik von techno nicht begriffen. was als entpersonifizierte kunst begann, artete spaeter in heavy metal aehnlich inszenierter selbstglorifizierung aus. die rueckkehr des ego hat techno das leben innerhalb von 2 jahren ausgeblasen ! was uebrig blieb ist die "one nation/ one tribe/ one family/ new society"-plaerrerei der "maydays". es wird sich zeigen, ob sich die deutsche techno-lobby wieder von dieser route wegbewegt, neue polytheistische einfluesse zulaesst, oder harthaeuser und labels mit low-spirit weiterhin kommerz-techno produzieren, was dann eine tote kultur bliebe.

    fashion.

    die mode startete 1992 richtig, sie ist frech, bedient sich auch des samplings , immer wieder verweilend bei den 60-ies mit pop art plus sportswear plus labellogos- als werbetraeger fuer die music-labels und -acts. clubwear ist unbekuemmert, jung, hat definitiv humor, obwohl die gesellschaftsstrukuren der szene traditionell sind; die aktiven sind die jungs, die maedchen, die spezies rave-hoernchen, die sich ueblicherweise 1 jahr lang in der szene aufhalten- bis sie ihren club-prinzen haben, und an den house-igen herd zurückkehren- (manchmal erinnern mich diese sozialen strukturen in der technoszene an meine beobachtungen in der arabischen welt, mit dem unterschied, dasz ravehoernchen in der oeffentlichkeit schon rauchen duerfen). clubwear-klamotten fuer jungs sind XL, ultraweit und ultralaessig, sehr oft leider modell baby-macho. clubwear-klamotten fuer rave-hoernchen sind koerperbetont, triggern vor allem das fortpflanzungsprogramm. trotz dieser sicher nicht unwichtigen details ist clubwear als mode innovativ, plakativ, ist neu mit ihrem logocult, sampling und recycling. die clubwear-fetische der rave family sind u.a. t-shirts, jacken, muetzen und plattentaschen- meist mit labelogos verziert. stammeszugehoerigkeit ist durch die kleider signalhaft erkennbar. clubwear war eine der lebendigsten aesthetischen highlights der letzten 2 jahre, und hat inzwischen - wie jede jugendkultur - auch die overground- modeszene beeinflusst.

    techno ist noch zu ortsgebunden (we are one tribe- in einem club/rave), waehrend sich das oertliche als kategorie aufloest, und mit den kommunikationsmedien der "ort" simultan ueberall ist. die stagnation von techno hat bei vielen zum abwandern von der szene, und bei manchen zum betreten des virtuellen raumes im internet gefuehrt. introvertierte cyberpunks versus extrovertierte djs ist die devise, um die szene zu etwas neuem zu morphen. bei ortsunabhaengigen datenraves wird man sich bald am digitalen lagerfeuer mit techno-trommeln einfinden, nicht zuletzt weil geile meetingpoints im analogen durch die verkommerzialisierung verlorengegangen sind. eines ist sicher, die digitaliserung in der kultur bezieht viele kreative aus allen mediengebieten mit ein. heisst es dann "we shall be one tribe?"- eher wahrscheinlich "we shall be many tribes." wird ein internet label etwas anderes sein als ein technolabel? hoffentlich, um monopoliserungstendenzen zu vermeiden. internet labels, neurolandschaften, datenraves, midi-vernetzungen, also der bewusste umgang mit den digitalen medien, lassen fernsehen, radio, film, theater und techno alt aussehen. sie alle werden aber nicht verdammt und geoutet werden, sondern als samplingfutter den kontakt zur vergangenheit darstellen. die verbindenden rave-elemente sind schweisz und vinyl "i want to see you sweat", "move your body". im cyberspace entsteht eine neue, ortsungebundene form der digitalen zusammengehoerigkeit, des gemeinsamen vernetztseins, stichwort prickelndes on-line gefuehl. diese sinnlichkeit ist kuehl, farbenpraechtig, wandelbar, subtil, mit millionen farben anstelle der von 2 strobos. der koerper als symboltraeger tritt immer mehr in den hintergrund, und wird wahrscheinlich eines tages abgestossen (vergl. hans moravec "mind children"). cyberspace ist ein junges biotop, das staendig neu definiert und geschaffen wird. es ist aufgabe der multimediakuenstler, ihre avantgardistischen spuren im elektronischen dschungel zu hinterlassen. entgegen der allgemeinen vorstellung vom "verschwinden der sinne" durch die virtualisierung bringt die entmaterialiserung des kunstwerkes im cyberspace neue formen der sinnlichkeit. mind children, digitale fortpflanzung, orts-und zeitungebunden, versus hoehlenmalerei und strobos.

    die arbeit und die dahinterstehenden ideen von station rose. in der letzten faxaussendung vor dem schlieszen der station rose in wien 1991, an einem materiellen ort im zentrum der stadt, kuendigten wir die errichtung einer station im cyberspace an. hier treffen wir seit 1991 fast taeglich unsere virtual community. die multimedia-echtzeit performances von station rose mit e-mail vernetzung stehen fuer eine elektronische feuerstelle im cyberspace, was fuer den transfer in einem datennetz und fuer die schnelle umsetzung von ideen vorausbedingung ist. station rose verstehen sich als propagandisten einer neuen bewusstseinskultur, als interface-designer einer hypermedialen kunst. str baut bei den live-performances einen "virtuellen raum im raum". dieser besteht ausschliesslich aus digitalem licht (beams) und projektionsflaechen, und wird direkt am computer kreiert. der stil der live-musik ist der sparte "intelligent / ambient-techno" zuzuordnen. mittels modem passiert eine echtzeit-vernetzung ueber internet mit dem e-mail netz "the well" in kalifornien. es laesst user global an dem str-daten-rave teilnehmen. nicht mehr die projektionsflaechen oder die lautsprecherbox sind das interface, sondern die cerebrale festplatte. high+lo-tech und ihre live-trance-umsetzung im internet.

    text : elisa rose

    music-consulting : gary danner


    INTELLIGENT / AMBIENT TECHNO

    These two branches, which are the newest, represent a notable turning point in the recent history of this electronic form of music.

    If techno was a music form used exclusively by DJs to hypnotize the masses from their position at the turntable until relatively short time ago, ambient and intelligent have freed themselves of this duty and have developed into a musical art form.

    "There's no techno tonight, we're playin' ambient." Well-known bouncer in front of the "XS" club in Frankfurt, every Sunday evening.

    This style is consumed not only in clubs and at raves; large quantities in the form of CD/LP are also taken at home. Dancing generally bothers no one at ambient and intelligent parties, although the majority is there to experience the music at the required volume.

    A similar phenomenon has already appeared in the history of popular culture. When Beat groups invented psychedelic music in the mid-60s, the nightclub managers were irritated at first because the guests just sat around and did not drink alcohol. Beer, normally held in the hand lovingly at concerts in the 80s, is being increasingly substituted by psychoactive soft drinks in the techno scene.

    And there is still another similarity: The prominent sound generators of psychedelic music, the sitar and the wah-wah guitar, and their chirps and buzzes resemble the sounds produced by the mass-produced analog synths of the Japanese company Roland with their short filter attacks, long cut-off and resonance values with a modulated envelope amount.

    This trend away from compulsive hedonism, the turn to becoming involved in the creative process, to techno events with solos, to the realtime experience of a live performance was described by MAD MIKE, the head of the intelligent pioneers UNDERGROUND RESISTANCE from Detroit, in his fax of 3/28/1994 to Station Rose:

    UNDERGROUND RESISTANCE'S LIVE SHOW IS BASED ON U.R.'S TOTAL COMMITMENT TO EXPERIMENTAL MUSIC. OUR CONCEPT OF MAN-MACHINES AND TECHNOLOGY IS TESTED EVERY TIME WE PLAY LIVE, IN OUR EXPERIMENTS ON STAGE WE PROVE OUR THEORY THAT SOUND IS AN UNRECOGNIZED LIFEFORM THAT MAN HAS LITTLE TO NO KNOWLEDGE OF. THE MEN OF U.R. TEAMED WITH THEIR UNDEPENDABLE ANCIENT OLD ANALOG EQUIPMENT ALONG WITH THE ADDED UNPREDICTABILITY OF A LIVE SHOW AND AUDIENCE, LEADS TO A ONE-TIME ONLY EXPERIENCE FOR US AS MUSICIANS AND FOR THE AUDIENCE TOO, WHICH IN THE END WE HOPE WILL BROADEN ALL OF OUR UNDERSTANDINGS OF SONIC ACTIVITY AND HOW IT AFFECTS US.-OUT-MAD MIKE

    In this method of working with technology through the senses, analog synths from the early 80s are connected in MIDI loops by means of modern sampling technology. The techno live artist moves his studio to the "stage" for the performance and creates new variations on his sequences, new tones, temporal structures and loops in realtime.

    A NUMBER OF THEMES ARE PRE-DETERMINED BEFORE THE PERFORMANCE AND ELEMENTS ASSIGNED TO EACH MUSICIAN. IN ADDITION EACH MUSICIAN HAS HIS OWN PRE-PROGRAMMED SEQUENCES WHICH ARE NOT REVEALED TO THE OTHERS BEFORE THE PERFORMANCE. CERTAIN MACHINES ARE ALSO SET UP TO BEHAVE IN A TOTALLY RANDOM FASHION.

    UNITED FREQUENCIES OF TRANCE / Dominic Woosey

    Station Rose expands the "live" concept by its multimedia constants and complements the performance with telepresence feeling via realtime global networking:

    AT THEIR LIVE PERFORMANCES, STATION ROSE CREATES "A VIRTUAL ROOM WITHIN A ROOM" BY MEANS OF SOUND AND PROJECTION SURFACES. THIS ROOM CONSISTS EXCLUSIVELY OF BEAMS AND PROJECTION SURFACES ONTO WHICH VISUALS ARE THROWN. THESE IMAGES ARE DOWNLOADED AND EDITED LIVE ON THE COMPUTER. THE LIVE MUSIC CONSISTS OF SOUND SAMPLES FROM THE DIGITAL ARCHIVE OF STATION ROSE WHICH ARE COMBINED INTO COMPOSITIONS ON THE SEQUENCER. WITH A MODEM, A REALTIME CONNECTION IS CREATED WITH THE E-MAIL NETWORK "THE WELL" IN CALIFORNIA, OF WHICH STATION ROSE HAS BEEN A MEMBER SINCE 1991. THIS NETWORK ALLOWS USERS AROUND THE GLOBE TO PARTICIPATE IN THE EVENT. CHANGES WILL TAKE PLACE DURING THE PERFORMANCE, THEREBY CHANGING THE AESTHETICS OF THE VIRTUAL LIGHT SPACE; INFORMATION WILL FLOW THROUGH THE MAILBOX ONTO THE WALLS ILLUMINATED WITH COMPUTER EMISSIONS. THE NETWORKING PROCESS CAN BE OBSERVED ON THE PROJECTION SURFACES AS A FURTHER OPTICAL ELEMENT.

    This text by Gary Danner was originally published in the catalogue of Ars Electronica 1994, "Intelligente Ambiente - intelligent environment" Vol. 2, published by Karl Gerbel and Peter Weibel.





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